Achtsamkeit für junge Mütter und Väter

Achtsamkeit für junge Mütter und Väter - Für eine gute Bindung brauchst du eine Verbindung zu dir Selbst

Für eine gute Bindung brauchst du eine Verbindung zu dir Selbst

Als werdende Mutter und werdender Vater kommen enorme Herausforderungen auf Dich zu: deine Partnerschaft verändert sich, Du nimmst eine neue unbekannte Rolle, die Mutter/Vaterrolle ein, die mit vielen Erwartungen verknüpft ist.

Es geht um das zentrale Thema überhaupt: die Bindung zu deinem neugeborenen Kind. Das kann schön und beglückend sein, aber es gibt auch die andere Seite, vielleicht die Frage an dich selbst: „Mache ich es gut genug?“ Es ist wichtig, auch für dein Baby, wenn du Dich und Deine eigenen Bedürfnisse auch noch wahrnehmen und beachten kannst.

In Geburtsvorbereitungskursen geht es viel um die Geburt und um das Baby, man weiß aber aus der Bindungsforschung, dass es wichtig ist, dass Du auch dich selbst fühlen und beruhigen kannst. Hierbei kann Dich unser Achtsamkeitsabend unterstützen.

Unser Seminar basiert auf Achtsamkeit und Methoden der Körperpsychotherapie. Es ist ein Angebot, innezuhalten und den ständigen Fluß von Informationen und Reizen außen vor zu lassen und sich selbst als Resonanzraum zu spüren für die eigenen Gedanken, die eigenen Gefühle und seinen Körper. Etwas, was sofort hilfreich ist zur Orientierung und zur Verbindung mit sich selbst. Wir bieten Dir Achtsamkeitsübungen an, deren Wirkung Du sofort (in Deinem Leib) erspüren kannst und kleine Vorträge, die die Wirkung der Achtsamkeit erklären und hinführen zur Integration der Achtsamkeit in Deinen Alltag.

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Auf der Spur des Körpers – Wege zum Selbst

Ein Tag mit Raum und Zeit für die Begegnung mit dir selbst und anderen mit Astrid & Mike Peacock am Samstag, den 23.11.2019 von 10:00 – 17:00 Uhr.

Ein Angebot, in kleiner Runde einmal innezuhalten und den ständigen Fluß von Informationen und Reizen außen vor zu lassen. Ein Angebot, einen Resonanzraum zu schaffen für das eigene Sein und das unserer anwesenden Mitmenschen. Etwas, was in der Endlosschleife der angeblichen Notwendigkeiten immer weniger Platz hat, und um so wichtiger wird zur Orientierung und Verbindung mit sich selbst.

Unser Seminar basiert auf achtsamer Selbsterkundung und Methoden der Körperpsychotherapie.

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Am Ende des Tages: Du selbst – 90 Minuten Achtsamkeit

Ich spüre mich wieder – und diese lebendige Erfahrung ermöglicht einen freundlicheren, frischen Blick auf mich selbst. Achtsamkeit ist anwesend Sein im Augenblick. Hier und Jetzt: 90 Minuten Achtsamkeit am Mittwoch, den 27.11.2019 von 18:00 bis 19:30 Uhr

Am Ende des Tages, nach all den Terminen, Besprechungen und Anforderungen, nach diesem alltäglichen Druck, – am Ende des Tages die Frage: War’s das? Und was genau war es eigentlich – was bleibt? Hätte da für mich etwas erfüllender sein können. Ist da etwas auf der Strecke geblieben?

Dies ist ein Angebot, innezuhalten und den ständigen Fluß von Informationen und Reizen außen vor zu lassen und sich selbst als Resonanzraum zu spüren für die eigenen Gedanken, die eigenen Gefühle und seinen Körper. Etwas, was sofort hilfreich ist zur Orientierung und zur Verbindung mit sich selbst.

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Zum Verständnis des Begriffs „Achtsamkeit“ in der Hakomi-Therapie

Grundlegend, sozusagen die Bodenplatte des Hauses der Achtsamkeit, ist die Akzeptanz. Sie ist eine der wichtigsten Wirkfaktoren nicht nur in der Hakomi-Therapie (vgl. Carl Rogers Gesprächs-Psychotherapie). Im Rahmen von Achtsamkeitspraxis wird jedes Fühlen und Denken des Klienten zuallererst wohlwollend, „radikal“ willkommen geheißen. Allein die Einübung dieser Haltung auch durch den Klienten in Bezug auf sich selbst und nach außen hat schon transformatorische Wirkung, d.h. sie schafft eine Veränderung in seinem Selbst- und Weltbezug.

Gründe:

Wir befinden uns in unserem alltäglichen, „normalen“ Leben in einem Zustand, den man mit Jon Kabat-Zinn als „Autopiloten-Modus“ bezeichnen könnte. Wie beim Fahrrad-oder Autofahren reagieren wir auf Reize automatisch, halten uns automatisch im Gleichgewicht, mit eingeschliffenen Verhaltens- und Denkmustern, ohne uns dessen bewußt zu sein. Was bei den genannten Beispielen sehr wertvoll ist und uns spontan (meistens) angemessen reagieren läßt (denn wir würden nicht weit kommen, wenn wir hier jede Aktion zuerst bedenken, beurteilen und zeitaufwendig entscheiden müßten), legt uns auch in der Begegnung mit anderen und in unserem gesamten Lebensgefühl auf erprobte, eingeschliffene Muster fest. Achtsamkeitspraxis fördert und erfordert demgegenüber eine Haltung, die sich recht gut mit dem Wort „Anfängergeist“ beschreiben läßt (ein Begriff aus dem Zen-Buddhismus). Anfängergeist meint eine Haltung, die Dinge so zu betrachten als würden sie zum ersten Mal wahrgenommen, – unvoreingenommen, offen und im besten Sinne neugierig. Andere, neue Perspektiven, Verhaltensmöglichkeiten, tauchen auf, es ist eine Ent-Deckung dessen, was man immer für selbstverständlich hielt.

Dazu bedarf es eines „inneren Beobachters“, einer inneren Instanz, die sich im Rahmen der Achtsamkeitspraxis durch konsequentes, wiederholtes Einnehmen der Beobachterhaltung entwickeln läßt. Dem steht entgegen, daß sich der menschliche Geist allzu leicht durch jedweden Reiz ablenken läßt. Unsere Aufmerksamkeit springt von Gedanke zu Gedanke wie eine Affenherde von Baum zu Baum, von Frucht zu Frucht, und verweilt nie lange genug bei etwas, um es ganz auszukosten (in der buddhistischen Terminologie: monkey-mind). Dennoch läßt es sich erreichen, durch Übung das „Hintergrundrauschen“ unseres Denkens soweit zu verringern, daß darunter verdeckte „Töne“, Stimmungen, Gefühle wahrnehmbar werden.

Dieser Prozeß führt zur Unterscheidung des Wahrnehmenden vom Wahrgenommenen, des Beobachters vom Beobachteten. Wir gelangen von „Ich bin wütend“ zu „ich beobachte, wo und wie ich wütend-sein spüre“. Damit bin ich nicht mehr total mit der Wut identifiziert, die Wut macht mich nicht mehr ganz aus, es gibt da noch etwas anderes: den inneren Beobachter. Dies eben ist mit „Disidentifikation“ gemeint. Sie ist ein wesentlicher Wirkfaktor der Achtsamkeitspraxis und damit wesentlicher Teil der Persönlichkeitsentwicklung.